Hymne auf vier Bübinnin
Eine Hymne auf vier Bübinnen.
Günter von Deyen
Bevor mein Loblied hier beginnt
stell' ich die vier Solistin'n vor
die mir aus vollem Frauenchor,
als Beistand zugeordnet sind.
Die Erste war korrekt und eitel,
'ne Vollbluteva in Person,
und von den Füßen bis zum Scheitel
ein wahres und ein edles "Von".
Die Zweite nah an Martin stand,
viel näher als an Tina.
Stets hielt ein Schwert sie in der Hand,
und kämpfte damit prima.
Zu schön, um wahrlich wahr zu sein,
so strahlt sie stets in jeder Mitten,
ihr fehlt ja nur der Heil'genschein,
ihr, meiner angetrauten Dritten.
Dazwischen war ich noch liiert
mit ihr, die helfend fürsorglich,
mit Stolz und Klugheit oft brilliert?,
und das stets warm und mütterlich.
Ihr Frauen macht't mich reif und reifer.
An euch hab ich geübt zu lieben,
und hab' gelernt, mit ungebeugtem Eifer,
auch umzugeh?n mit meinen Trieben.
Die Liebsten seid ihr ewiglich
mir, aus Millionen Weibern,
was Wunder auch, verwöhntet mich
nicht nur mit euren Leibern.
Ich hätte gar nichts zu beklagen,
denn schließlich wurd? ich, was ich bin,
in guten wie in schlechten Tagen,
allein durch euch, ihr Bübinin.
Mir war doch alles stets von euch,
und mit euch hier vergönnt.
Warum muß ich maßloser Strolch
erwarten, daß ihr treu sein könnt?
AnzeigenGünter von Deyen
Bevor mein Loblied hier beginnt
stell' ich die vier Solistin'n vor
die mir aus vollem Frauenchor,
als Beistand zugeordnet sind.
Die Erste war korrekt und eitel,
'ne Vollbluteva in Person,
und von den Füßen bis zum Scheitel
ein wahres und ein edles "Von".
Die Zweite nah an Martin stand,
viel näher als an Tina.
Stets hielt ein Schwert sie in der Hand,
und kämpfte damit prima.
Zu schön, um wahrlich wahr zu sein,
so strahlt sie stets in jeder Mitten,
ihr fehlt ja nur der Heil'genschein,
ihr, meiner angetrauten Dritten.
Dazwischen war ich noch liiert
mit ihr, die helfend fürsorglich,
mit Stolz und Klugheit oft brilliert?,
und das stets warm und mütterlich.
Ihr Frauen macht't mich reif und reifer.
An euch hab ich geübt zu lieben,
und hab' gelernt, mit ungebeugtem Eifer,
auch umzugeh?n mit meinen Trieben.
Die Liebsten seid ihr ewiglich
mir, aus Millionen Weibern,
was Wunder auch, verwöhntet mich
nicht nur mit euren Leibern.
Ich hätte gar nichts zu beklagen,
denn schließlich wurd? ich, was ich bin,
in guten wie in schlechten Tagen,
allein durch euch, ihr Bübinin.
Mir war doch alles stets von euch,
und mit euch hier vergönnt.
Warum muß ich maßloser Strolch
erwarten, daß ihr treu sein könnt?

